Geimori GU38 im ersten Eindruck: Elektrische Espressomühle unter 200 €

Unboxing und erste Eindrücke der Geimori GU38: 38-mm-Kegelmahlwerk, Gehäuse aus Aluminium-Druckguss, 170 U/min und ein erster Espresso mit heller Röstung an meiner Lelit Bianca. Das ausführliche Review folgt.

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Eine elektrische Mühle, die Espresso und Filter kann, unter 200 € kostet und auch noch gut aussieht. Das ist die Mühle, die gefühlt jeder sucht, vor allem, wenn man gerade mit Espresso startet. Die ehrliche Antwort war lange: Da gibt es nicht viel. In dem Preisbereich landest du meistens bei einer Handmühle oder bei einer elektrischen Mühle, die eigentlich für Filter gebaut ist und beim Espresso an ihre Grenzen kommt.

Die Geimori GU38 verspricht genau das. Mein Unboxing-Video kannst du direkt oben ansehen. Dieser Beitrag fasst meine ersten Eindrücke zusammen. Das ausführliche Review kommt in ein paar Wochen, wenn die Mühle bei mir genug Espresso und Filter hinter sich hat.

Transparenz: Geimori hat mir die GU38 zum Testen geschickt. Ich habe die Mühle gratis bekommen und wurde für das Video nicht bezahlt. Was ich über sie sage, entscheide ich, und Geimori sieht das Video nicht vorher.

Was im Karton ist

Neben der Mühle sind im Karton:

  • ein magnetischer Dosierbecher
  • ein Blasebalg für den Bohnenbehälter, mit einem schönen Holzdeckel
  • ein kleines Fläschchen für RDT
  • eine Reinigungsbürste

Der Dosierbecher hat 54 mm Durchmesser. Mein Siebträger an der Bianca hat 58 mm. Das wird im Alltag noch interessant.

Mahlwerk und Verarbeitung

Die GU38 setzt auf ein 38-mm-Kegelmahlwerk. Diese Größe kennst du sonst aus Handmühlen, nicht aus elektrischen Mühlen. Drumherum sitzt ein Gehäuse komplett aus Metall. Die offene Frage ist also: cleverer Kompromiss oder schönes Gehäuse um ein zu kleines Mahlwerk?

Das Erste, was auffällt, ist das Gewicht: knapp 2,5 kg bei nur 9 cm Breite. Das Gehäuse ist Aluminium-Druckguss, kein Plastik mit Metalloptik. Nichts wackelt, nichts klappert, und für den Preis ist sie besser verarbeitet, als ich erwartet habe.

Die Mahlgradeinstellung ist stufenlos. Ein Strich auf der Skala entspricht laut Geimori 20 Mikrometern. Das sollte fein genug sein, um Espresso sauber einzustellen, zumindest auf dem Papier. Aufstellen ist schnell erledigt: Stecker rein, Bohnen rein, los.

Langsamer Motor, mit Absicht

Der Motor dreht mit 170 Umdrehungen pro Minute. Das ist langsam, und das ist Absicht. Die Idee: weniger Hitze, weniger Fines und dadurch mehr Klarheit in der Tasse. Klingt gut, ich bin trotzdem vorsichtig:

  • Das Mahlen dauert länger. Geimori gibt beim Espresso 0,6 g pro Sekunde an, 18 g also in etwa 30 Sekunden. Für einen Shot am Morgen ist mir das egal.
  • Ein langsamer Motor hat eventuell nicht genug Kraft und kann blockieren.
  • Ein Kegelmahlwerk steht normalerweise eher für Körper und Süße als für Klarheit. Ob die niedrige Drehzahl das ausgleicht, will ich nicht aus einem Datenblatt ablesen, sondern schmecken.

Oben passen 30 g hinein, und Geimori empfiehlt, nach 60 Sekunden Mahlen 90 Sekunden Pause zu machen. Einen Liter Filterkaffee für Besuch willst du damit eher nicht mahlen. Für eine Portion V60 ist sie aber perfekt.

Der härteste Test zuerst

Der härteste Test, den ich ihr geben kann: helle Röstung als Espresso an der Bianca. Genau da trennen sich kleine Mahlwerke gern von großen, und daran arbeite ich für das Review.

Mein erster Eindruck

Die Hälfte der Frage kann ich schon beantworten: Das Gehäuse ist für unter 200 € richtig gut. Die andere Hälfte, das Mahlwerk, entscheidet sich in der Tasse.

Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Wenn du es nicht eilig hast, würde ich an deiner Stelle auf das Review warten. Wenn du sie jetzt schon willst, sparst du mit dem Code coffeexris 15 Prozent über den Geimori-Link.

Was soll ich fürs Review testen? Gegen meine Eureka Mignon Single Dose? Welche Filtermethode? Schreib es mir in die Kommentare unter dem Video. Wenn du noch zwischen Mühlen schwankst, lies welche Espressomaschine und Mühle du kaufen solltest oder probier den Setup Finder.